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PC

Sega Mega Drive

Beyond Good & Evil

07.04.2014



Inhaltsverzeichnis

Gameplay/Allgemeines
Grafik
Sound & Musik
Story
Wiederspielbarkeit
Fazit

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Gameplay/Allgemeines

BGE ist ein Action Adventure, in dem man die Reporterin Jade spielt. Man hat einen Holzstock zum Alienprügeln dabei, meist weicht man den Gegnern aber lieber aus. Man kann zwar viele Gegner auch frontal angreifen, aber bei den meisten ist das eine sehr schlechte Idee. Entsprechend ist das Spiel lange zeit auch ein Schleichspiel: Es gilt, sich die Bewegungsmuster der Wachen zu merken und so ungesehen an ihnen vorbeizuschleichen.

Oft muss man dafür schwerere bis leichtere Rätsel lösen, aber nie auf einem Level, dass man einen Walkthrough bräuchte.

Neben diesen Schleich- und Kämpfpassagen kann man, meist zwischen den Levels, noch mit dem eigenen Hovercraft rumgurken. Das Lustige an diesem ist: Meist ist die Steuerung erbärmlich, man bricht auf die Seite aus, obwohl man gerade fahren will, man kann die Kamera nicht drehen und schauen, wohin man fährt, die Richtungstasten scheinen nach Kamera- statt Schiffsausrichtung zu steuern und so weiter. Drückt man aber „E“ für Egoansicht, ändert sich das schlagartig. Nicht nur kann man dann steuern, wie man will, es reagiert sogar erstaunlich gut. Es macht richtig Spass, mit dem Ding rumzuheizen, wenn man in Egoansicht ist. Die 4 Rennen, die man im Spiel fahren kann, sind so eigentlich alle kein Problem mehr.


An Nebenmissionen gibt's eine, die sich etwa verhaltet wie das Päckchensammeln in GTA: Man hat den Auftrag, mit seiner Kamera (man ist schliesslich Reporterin) alle Tierrassen des Planeten zu fotografieren. Netter als GTA wird das jedoch durch das dazukaufbare Kartenmodul, dass den Standort von nicht fotografierten Spezies auf der Karte anzeigt. Für jedes Foto gibt's so etwa 150-2000 Mücken, meist eine willkommene Finanzspritze.
Andere Nebenmissionen sind schlichtes erforschen der Karte, wie die optionalen Rennen gewinnen, versteckte Bereiche finden, die Looter (Banditen) besiegen und so, was allesamt Perlen gibt. Perlen können ausschliesslich zum Upgrade vom Fahrzeug verwendet werden und das ist das Problem: Jedes einzelne Upgrade braucht man aus Storytechnischen gründen, entsprechend kriegt man die Perlen auch durch die Story. Die Perlen, die man durch diese Nebenmissionen verdient hat, kann man für gar nichts brauchen.

Es hat ehrlich gesagt recht Spass gemacht, jedes Versteck aufzustöbern und jede Herausforderung zu gewinnen (es ist nicht wie in anderen Games wo diese unmöglich sind, wenn man nicht Tage investiert), ich hätte mir nur gewünscht, die Karte wäre etwas grösser gewesen. Man rettet einen ganzen Planeten, aber alles spielt sich in einer einzigen Stadt und deren Umgebung ab? Da das Spiel recht kurz ist, auch wenn man alles Erforscht, macht dies nicht besser.

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Grafik

Dafür, dass das Spiel über 10 Jahre alt ist, sieht es noch erschreckend frisch aus. Sicher, die Grafik ist etwas angelaufen, aber es ist gut gealtert. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht weiss, ob ich das HD-Remake habe oder das Original, meine Version kommt von GoG.com und von HD stand nichts dran.

Übrigens gibt's auch massenhaft Furries, wie z. B. Mei:

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Sound & Musik

Es ist ab und an etwas schade, dass nicht alles vertont wurde. So viele orte, wo man mit jemandem Quatschen kann, ohne dass es Audioausgabe hat, gibt's nun auch nicht, das hätten sie wirklich noch umsetzen können.

Die Musik davon hingegen ist recht beliebt und auch ich muss sagen, dass sie mir doch ab und an mal positiv aufgefallen ist.

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Story

Jades Planet wird von Aliens Namens „DomZ“ (ob das eine Abkürzung ist erfährt man nie) angegriffen, und die Verteidiger, die sogenannten „Alpha Sections“, kommen bei jedem Angriff leider leicht zu spät. Immer wieder werden Menschen entführt, niemand weiss, was mit ihnen ist. Jade bekommt als Reporterin, einen recht harmlosen Auftrag, der sie in grössere Gefahr bringt, als sie erst dachte. Nach und nach steigt sie in geheime Anlagen ein und Fotografiert beweise für eine grosse Verschwörung.

Die Story ist.. Nun, nicht schlecht, auch nicht überragend. Sie erfüllt ihren Zweck.

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Wiederspielbarkeit

Medium. Es gab eigentlich immer nur genau einen Weg, den man gehen konnte, also etwas neues sehen wird man kaum.


Jade und Pey'j

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Fazit

BGE ist nicht gerade das Beste Spiel aller Zeiten, aber für seine vielen Fehler, wie kurze Dauer und so, macht es doch extrem viel Spass. Kann ich nur empfehlen.

Bewertung: 8/10

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